Für zwei Tracks von Basets Set verliess das Programm das Bibliotheksformat
und wurde Kino im Lock mit der Musik: «Sierra» —
seine Kollaboration mit Argy — und «Neverland»,
sein Track mit Anyma. Je sechzig Sekunden, auf Timecode geschnitten: ein
Charakter pro Track, eine Geschichte pro Film, eine statische Kamera mit
lebendem Kader.
Die Regeln hinter diesen Frames wurden hart verdient. Der erste Akt der
Produktion erzeugte bewegte Fotografien; die Korrektur wurde Gesetz — der Held
bewegt sich langsam, die Welt um ihn schnell. Und weil die Kamera nie fährt,
läuft in jedem Bild das Protokoll des «lebenden Kaders»: drei unabhängige
Bewegungsmotoren — Oberfläche, Objekte, Licht — damit in jeder Zone des
Kaders jede Sekunde etwas atmet.
Die Drops wurden nicht gefühlt — sie wurden am zurückkehrenden Bass gemessen,
auf ein Zehntel genau. Wenn das Low-End zurückkommt, detoniert die Welt auf
dem Screen mit dem Raum.